Zeitschrift für Inklusion https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online <p>Die "Zeitschrift für Inklusion" ist eine Fachzeitschrift mit dem Fokus integrativer Pädagogik und Inklusion. Integrative Pädagogik beschäftigt sich mit dem gemeinsamen Leben, Lernen und Arbeiten von behinderten und nichtbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in allen Lebensbereichen. Inklusion ist die Vision von einem gesellschaftlichen Zusammenleben, in der stigmatisierende Dichotomien wie z. B. "behindert / nichtbehindert" bedeutungslos werden. Darüber hinaus befasst sich Inklusion mit der internationalen Perspektive und mit der Frage einer Weiterentwicklung von integrativer Pädagogik.</p> <h3>Open-Access-Richtlinie</h3> <p>Diese Zeitschrift bietet freien Zugang (Open Access) zu ihren Inhalten, entsprechend der Grundannahme, dass die freie öffentliche Verfügbarkeit von Forschung einem weltweiten Wissensaustausch zugute kommt.</p> <h3>Review</h3> <p>Die Zeitschrift für Inklusion verwendet ein Single-Blind-Peer-Review.</p> bidok Deutschland e.V. de-DE Zeitschrift für Inklusion 1862-5088 Raum und Inklusion: Zu einem relationalen Verhältnis https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/432 <p>Raum wird in Aneignungspraxen durch Subjekte hervorgebracht, während diese in einem Verhältnis wechselseitiger Gleichzeitigkeit als ‚Aneignungssubjekte‘ subjektiviert werden. Menschen, die als ‚behindert‘ bezeichnet werden, haben häufig nur eingeschränkte Möglichkeiten zur Aneignung bzw. können sich Raum mitunter nur als ‚Territorium der Anderen‘ aneignen. Eine solche Aneignung erfolgt zumeist (ganz wortwörtlich) über Sonderwege. Im Beitrag wird sowohl theoretisch als auch anhand der Betrachtung von Fallbeispielen, die im Rahmen des Projekts „Kommune Inklusiv“ der Aktion Mensch e.V. generiert wurden, dargelegt, inwiefern eingeschränkte Aneignungsmöglichkeiten von Raum als Behinderungspraxen wirksam werden. Schlussendlich wird diskutiert, wie Raum und Inklusion relational zusammenhängen bzw. welches Verständnis von Inklusion es bedarf, um Inklusion (in Theorie und Praxis) relational zu denken.</p> Hendrik Trescher Teresa Hauck ##submission.copyrightStatement## 2020-10-20 2020-10-20 “die Hoheit über die Räume haben“ – Räumlichkeit professionellen Handelns und Inklusion. https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/440 <p>Der Beitrag diskutiert Inklusion als Form der bildungspolitischen Interventionsstrategie im öffentlichen Raum des Lebenslangen Lernens. Diese Intervention, so die Ausgangsthese, bricht sich an teils differenten, teils ähnlichen Konditionen der Kontexte von Schule bzw. Erwachsenenbildung in der Realisierung von Inklusion. Die Vorstellung von Ergebnissen aus einer explorativ-qualitativen Erhebung mit professionell Tätigen an Lernorten Erwachsenen bringt im Anschluss an relationale Raumtheorien zwei Aspekte in den Vordergrund: Erstens die Konsequenzen des räumlichen Handelns von professionell Tätigen für die spezifische Qualität von Partizipation an einem Lernort, zweitens die Bedeutung von Lernorten als alltägliche Schauplätze der (konfliktären) Aushandlung im System des Lebenslangen Lernens. Der Beitrag mündet in Überlegungen zu einer Perspektivverschränkung der institutionellen Logiken von Schule und Erwachsenenbildung anhand von sechs Komponenten der Transformation zu einem inklusiven System des Lebenslangen Lernens.</p> Silke Schreiber-Barsch ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-12-22 2017-12-22 Schulische Inklusion zwischen Differenzen und Differenzsetzungen – Annäherungen an Raumproduktion und Raumaneignung im Kontext professioneller Kooperationsprozesse https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/452 <p><em>In diesem Beitrag werden in theoretischer Hinsicht Anknüpfungspunkte und Anschlussfähigkeiten der Diskurse um Inklusion, Behinderung und Raum diskutiert und an einem empirischen Beispiel zu professioneller Kooperation vertieft. Zunächst wird kurz der aktuelle Schulentwicklungsprozess mit dem Anspruch Inklusion skizziert und ein relationales Verständnis von Behinderung dargelegt. Vor diesem Hintergrund werden mittels raumanalytischer Bezüge zu Raumproduktion und Raumaneignung beispielhaft kooperative Praktiken von Sonderpädagoginnen und Regelpädagoginnen in inklusionsorientierten Schulen in Baden-Württemberg analysiert.</em></p> Andreas Köpfer ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-12-22 2017-12-22 Schule als inklusiver Raum? https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/441 <p>Im vorliegenden Beitrag werden die Aspekte der Flexibilität und Durchlässigkeit pädagogischer Räume als raumbezogene Rahmenbedingungen inklusiver Didaktik herausgearbeitet und anhand ausgewählter Schulraummodelle wie „Klassenraum plus“, „Cluster“ und „Offene Lernlandschaft“ diskutiert. Im Anschluss daran wird am Beispiel der Laborschule Bielefeld – als einer besonders prominenten Vertreterin des bereits in den 1970er Jahre populären Prinzips der „Großraumschule“ – die konkrete Nutzung eines explizit als Lernlandschaft konzipierten Schulgebäudes untersucht, wobei insbesondere die Frage im Mittelpunkt steht, inwieweit es den dortigen Räumlichkeiten gelingt, sowohl zur Verwirklichung eines adaptiven und binnendifferenzierten Unterrichts beizutragen, als auch zur Umsetzung des betreffenden Unterrichts im Co-Teaching sowie zur Herstellung von Gemeinsamkeit sämtlicher Schülerinnen und Schüler im alltäglichen Schulleben.</p> Christian Timo Zenke ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-12-22 2017-12-22 Die ‚Einbeziehung des Anderen‘: Der ‚utopische Überschuss‘ inklusiver Lern- und Bildungslandschaften https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/434 <p>Die ‚Einbeziehung des Anderen‘: Der ‚utopische Überschuss‘ inklusiver Lern- und Bildungslandschaften</p> Martin Nugel ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-12-21 2017-12-21 „Ma’ merkt auch, dass Maksim in der Klasse die Macht hat“: Zur ‚inkludierenden’ Wirkung hegemonialer Männlichkeit in den nicht inklusiven Räumen von Schule https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/451 <p>In diesem Beitrag wird, anknüpfend an die Ergebnisse des Artikels „Markierungen und Platzierungen“ (Buchner in dieser Special Issue), das Zusammenspiel zwischen Männlichkeit und Fähigkeit an einer Neuen Mittelschule in Wien untersucht. Dazu wird der Blick exemplarisch auf einen Schüler gerichtet, der durch spezifische Praktiken von Männlichkeit die marginalisierenden Effekte der inferioren Subjektposition „Integrationskind“ vermeiden und stattdessen einen Platz an der Spitze des sozialen Gefüges seiner Klasse erarbeiten kann.</p> Tobias Buchner ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-12-21 2017-12-21 Markierungen und Platzierungen. Die Produktion von ‚Integrationskindern’ über verräumlichte Praktiken an Regelschulen https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/435 <p>Tobias Buchner:</p> <p>Markierungen und Platzierungen. Die Produktion von ‚Integrationskindern’ über verräumlichte Praktiken an Regelschulen</p> Tobias Buchner ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-12-21 2017-12-21 Raum und Räumlichkeit im pluralisierten Unterricht https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/455 <p>Im folgenden Beitrag wird die These verfolgt, dass die Transformationen von Schule im Zuge des Anspruchs an Inklusion mit einer (räumlichen) Pluralisierung von Unterricht und Klassenzimmer einhergehen. Dazu wird zuerst die Bedeutung des Klassenraums für die Unterrichtsforschung angedeutet (Kap. 2) und anschließend mit Schatzki ein begriffliches Instrumentarium für die praxistheoretische Fundierung entfaltet (Kap. 3), welches dann mit Bezug auf die Unterscheidung von Raum und Räumlichkeit ausgebaut wird (Kap. 4). Anschließend werden Tendenzen der Differenzierung und Pluralisierung von Unterricht und Klassenzimmer dargestellt und zu der These verdichtet, dass die sukzessive Aufhebung räumlicher Differenzierung in ‚größeren‘ Konstellationen wie dem Schulsystem und der Schulformen keineswegs in einem ‚inklusiven gemeinsamen Unterricht Aller‘ mündet, sondern neue Differenzierungspraktiken im Klassenraum in Gang setzt (Kap. 5). Der Beitrag lotet aus, was für Implikationen die Suspendierung einer Verknüpfung von materiell-statischem Klassenraum und Unterricht zu Gunsten eines materiell-praktischen Klassenraumverständnisses für eine Unterrichtstheorie im Zusammenhang mit Inklusion/Exklusion bedeuten könnte.</p> Georg Rißler Jürgen Budde ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-12-21 2017-12-21 Leistungsdifferenzen im ‚inklusiven’ und im gymnasialen Unterricht – Dokumentarische Videointerpretation mit Fokus auf Raum und Erfahrungsraum https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/439 <p><em>Die Umsetzung von Bildungsreformen in Schule und Unterricht, die auf Inklusion zielen, zeigt in der deutschsprachigen Erziehungswissenschaft eine zunehmende thematische Relevanz. Um praxisrelevante Erkenntnisse über diesen Gegenstandsbereich zu gewinnen, schlägt der Beitrag vor, die Programmatik von der Praxis der Inklusion zu unterscheiden und das soziale Handeln in seinem performativen Vollzug selbst zu rekonstruieren. Vor dem Hintergrund raumtheoretischer Überlegungen wird hierbei den raum-bezogenen Praxen eine besondere Bedeutung beigemessen. Der Beitrag geht diesem Aspekt des Performativen im Rahmen der Methodologie der Praxeologischen Wissenssoziologie nach. Auf der Basis von kontrastierenden Unterrichtsvideografien einer laufenden Dissertation zu Leistungslogiken in ‚inklusiven’ und ‚exklusiven’ Schulformen wird dargelegt, wie mit der Zuschreibung von Leistungsdifferenzen </em><em>eine differente Zuweisung und Nutzung von „Territorien“ im Goffmanschen Sinne einhergehen. Die eingespielten performativ-räumlichen Praxen sind mit Prozessen der </em><em>Marginalisierung und der Privilegierung von Schülerinnen und Schülern verbunden und lassen zudem Machtstrukturen erkennen, die sich der Aushandlung entziehen. Das Anliegen des Beitrages ist es, das Erkenntnispotenzial einer raumbezogenen rekonstruktiven Inklusionsforschung auszuloten und die Entwicklung einer entsprechenden Methodologie voranzutreiben. </em></p> Benjamin Wagener Monika Wagner-Willi ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-12-21 2017-12-21 Inklusion und Exklusion im sozialen Raum https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/438 <p>Der Beitrag bestimmt mithilfe von zwei Bezugstheorien von Bourdieu und Foucault, Raum als das Ergebnis von sozialen Aushandlungsprozessen, die vor allem durch Machtverhältnisse gekennzeichnet sind. Damit schließt sich der Beitrag des Konzeptes von Raum als Relation an und folgt nicht dem Konzept des Raums als Container. Der soziale Raum wird als soziales Konstrukt, welches durch Wissensordnungen und &nbsp;die Interaktionen von Menschen - Prozesse der Inklusion und Exklusion - &nbsp;geprägt ist, skizziert. Vor diesem Hintergrund erscheint es u.E. notwendig stärker die subjektive Perspektive auf den Raum und auf die Machtverhältnisse bei der Herstellung von Raum zu fokussieren. In einem ersten Schritt wird der Raumbegriff näher bestimmt.</p> Anke Langner Karin Mannewitz ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-12-21 2017-12-21 Eine inklusive Lernumgebung ist nicht genug: Fachspezifik, Theoretisierung und inklusive Unterrichtsentwicklung in den Naturwissenschaftsdidaktiken https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/450 <p>Der vorliegende Beitrag skizziert Problemstellungen des Diskurses um Inklusion innerhalb der Naturwissenschaftsdidaktik. Dabei werden sowohl theoretische Konzeptionen um den Inklusionsbegriff und zum Umgang mitselbigen in der Didaktik diskutiert als auch aktuelle Forschungs- und unterrichtspraktische Entwicklungsvorhaben aufgezeigt. Es zeigt sich, dass zahlreiche Elemente naturwissenschaftsdidaktischer Theorien und unterrichtsrelevanter Entwicklungen geeignet sind, die Herausforderungen inklusiven naturwissenschaftlichen Lernens zu fokussieren. Desiderate in den Bereichen der Forschungsmethodik (z. B. inklusiv geprägte Assessments für Lernumgebungen) und der Implementation in die Praxis werden benannt und diskutiert.</p> Andreas Nehring Malte Walkowiak ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-10-29 2017-10-29 Die Diversitätsdimension Sprache als Schlüsselqualifikation im Fachunterricht: diskursbestimmende Konzepte und inklusionsspezifische Paradigmen https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/449 <p>Sprachliche Kompetenzen bilden nicht nur eine Grundvoraussetzung für die gesellschaftliche Partizipation, sondern wirken sich darüber hinaus auch entscheidend auf den schulischen Erfolg aus. An verschiedenen Unterrichtsfächern soll in diesem Beitrag exemplarisch die Rolle von Sprache für die Inhalte des Faches illustriert werden, um das Ineinandergreifen von sprachlichen und fachlichen Inhalten zu verdeutlichen und aufzuzeigen, inwieweit Sprache zur Differenzlinie werden kann. Das in diesem Kontext diskutierte Konzept des sprachsensiblen Fachunterrichts setzt inhaltlich an dieser Stelle an, indem eine Konkretisierung sprachlicher Lernziele angestrebt wird, die didaktisch umgesetzt werden können. Dabei besteht das Ziel darin, einen Fachunterricht zu gestalten, der allen SchülerInnen die (sprachliche) Teilhabe ermöglicht. Der sprachsensible Fachunterricht als zentrales Konzept wird nach einem exemplarischen Blick in ausgewählte Fächer in seinen Grundzügen dargestellt.</p> Kristin Tschernig My Hanh Vo Thi ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-10-29 2017-10-29 Rechenschwäche diagnostizieren und fördern – ein zentraler Baustein des inklusiven Mathematikunterrichts https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/448 <p>Thomas Gawlick und Anne Hilgers arbeiten ausgehend von einem Überblick über aktuelle Forschungsansätze und Spannungsfelder der Mathematikdidaktik die besonderen Anforderungen für einen inklusiven Mathematikunterricht&nbsp;heraus. Sie stellen dafür mit dem Bielefelder Konzept zur Diagnose und Förderung bei Rechenschwäche einen wichtigen Baustein vor und erläutern am konkreten Beispiel den Hannoveraner Ansatz zur Vermittlung dieses Konzepts&nbsp;bereits in der ersten Phase der Lehrerausbildung.</p> Thomas Gawlick Anne Hilgers ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-10-29 2017-10-29 Wie divers ist Englischlernen? – Konzepte in Forschung und Praxis zum inklusiven Englischunterricht https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/447 <p>(Fremde) Sprachen lernen ist ein höchst individueller Prozess. Im schulischen Kontext bedeutet dies, dass der Fremdsprachenunterricht (Englisch) genuin spezifische Hürden für Schüler*innen und Lehrer*innen mit sich bringt und Fragen aufwirft, die zunächst v.a. von unterrichtspraktischer Relevanz sind, so z.B.: Wie können individuelle Lernstrategien und -prozesse der Schüler*innen optimal für die Planung und Durchführung genutzt werden und wie ist in einer heterogenen Lerngruppe ein gemeinsames Ziel erreichbar? Darüber hinaus sind Fragen in den Blick zu nehmen, die sowohl aus der Fachdidaktik Englisch stammen, als auch aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereichen und gleichermaßen auf den Englischunterricht wirken, z.B.: Welche erziehungswissenschaftlichen Impulse müssen berücksichtigt werden? Wie können andere Fachdidaktiken zur Lösung fachdidaktischer Kernfragen im Fremdsprachenunterricht beitragen? Wie kann inklusiver Unterricht in Bezug auf fachspezifische Dimensionen analysiert werden (z.B. Aufgreifen von Präkonzepten)? Welche Individualisierung und Differenzierung sind mit Hilfe von Bildungsmedien denkbar in inklusiven Klassen? Unser Beitrag zeigt zum einen, dass die Heterogenität im Englischunterricht eine Pädagogik der Vielfalt verlangt (Kap. 1) und wie ein solcher diversitätssensibler Ansatz in der Unterrichtspraxis exemplarisch realisiert werden kann (Kap. 2). Zum anderen skizziert der Beitrag an einem Beispiel, wie sich universitäre Lehre für zukünftige Englischlehrer*innen mit inklusivem Unterricht forschend auseinandersetzt, indem verschiedene Konzepte, hier am Beispiel der Concept Cartoons, erstellt und ausprobiert werden, um neue Erkenntnisse für die Unterrichtsplanung und -gestaltung zu gewinnen (Kap. 3).</p> Annika Bierwirth Gabriele Blell Stefanie Fuchs ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-10-29 2017-10-29 Inklusion in der beruflichen Bildung – Status Quo, Konsequenzen und Potenziale für Forschung und Lehre https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/445 <p>Durch die Forderung einer inklusiven Bildung werden in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik deutliche Weiterentwicklungen auf den Ebenen des Bildungssystems, der Schulentwicklung und der Gestaltung beruflicher Lernprozessen diskutiert. Im Fokus stehen dabei die drei zentralen Kontexte der Berufsorientierung, des Übergangs von der Schule in den Beruf bis hin zur dualen Berufsausbildung. Quer dazu liegen Fragestellungen, die unterschiedliche Ebenen bzw. Bereiche betreffen und sich z.B. auf die Struktur und Durchlässigkeit des Berufsbildungssystems, die Qualifizierung und Professionalisierung des pädagogischen Personals und die Umsetzung in Organisationen der beruflichen Bildung beziehen. Ziel des Beitrags ist es, den gegenwärtigen Forschungsstand der Berufs- und Wirtschaftspädagogik zu Inklusion zu bilanzieren und dabei neben der bildungssystematischen auch eine didaktische Perspektive einzunehmen.</p> Julia Gillen Jana Wende ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-10-22 2017-10-22 Anbahnung reflektierter Handlungsfähigkeit als Ziel inklusionsorientierter Lehrer*innenbildung – Perspektiven von Schülerinnen und Schülern als Ausgangspunkt der Reflexion https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/444 <p>Die Forderungen zur Berücksichtigung und Umsetzung von Ansprüchen der Inklusion bringen diverse Herausforderungen für die universitäre Lehrer*innenbildung mit sich; im Zentrum steht der Anspruch der Anbahnung von Fähigkeiten zum sensiblen Umgang mit und Wahrnehmen von Diversitäten Lernender. Die sich daraus ergebende Frage ist, wie Studierende von Beginn ihres Studiums an in einen reflektierten Kontakt mit inklusions- und diversitätsspezifischen Fragestellungen und Erfahrungen treten können. Ein möglicher Weg der Auseinandersetzung ist die Arbeit mit Fallbeispielen. Im Folgenden wird anhand des auf die Lehrer*innenbildung transformierten Modells der didaktischen Rekonstruktion eine solche Möglichkeit dargestellt. Unter Rückgriff auf dieses Modell wird das Ziel einer (Weiter-)Entwicklung des Konzepts Reflektierter Handlungsfähigkeit fokussiert. Dabei sind insbesondere die Auseinandersetzungen der Studierenden mit Aussagen und Erfahrungen zum gemeinsamen Lernen von Schüler*innen inklusiver Schulklassen von Bedeutung, die sowohl in Bezug zu den eigenen Professionalitätsvorstellungen über den Lehrer*innenberuf gesetzt, als auch im Hinblick auf eigene biographische Erlebnisse reflexiv bearbeitet werden.</p> Claudia Schomaker Maren Oldenburg ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-10-22 2017-10-22 Inclusive Citizenship als Forschungsperspektive: Vom Denken in Spannungsverhältnissen Impulse für einen herrschaftskritischen, dynamischen und hegemonietheoretisch fundierten Begriff von Inklusion https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/443 <p>Inklusion ist mindestens in den drei bildungswissenschaftlichen Themenfeldern Behinderung, Armut und Migration in den letzten vier Jahrzehnten zum zentralen Schlagwort geworden. In seiner kritischen Variante steht es für einen grundlegenden Paradigmenwechsel. Trotz des Unbehagens, mit dem folgenden Überblick in der „Zeitschrift für Inklusion“ möglicherweise Eulen nach Athen zu tragen, werde ich kurz einige zentrale Aspekte des mit Inklusion verbundenen Paradigmenwechsels darstellen. Dabei geht es mir an dieser Stelle nicht um die didaktische Umsetzung und Schwierigkeiten der Realisierung. Ziel meines Beitrags ist es, einige theoretische Grundlagen des Begriffs zu reflektieren und einige Überlegungen zu einer Weiterentwicklung eines kritischen Begriffs von Inklusion zu skizzieren. Dafür werde ich im Anschluss an die Darstellung des Paradigmenwechsels den Begriff Citizenship einführen und die Forschungsperspektive Inclusive Citizenship vorstellen. Ziel ist es, mit dem Ansatz von Inclusive Citizenship einen Impuls für einen herrschaftskritischen, dynamischen und hegemonietheoretisch fundierten Begriff von Inklusion herauszuarbeiten.</p> Malte Kleinschmidt ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-10-22 2017-10-22 Die Entwicklung einer pädagogischen Haltung im Kontext inklusionssensibler Lehrerbildung https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/442 <p>Inklusionspädagogische Inhalte haben nahezu überall Einzug in die Lehramtsstudiengänge gehalten. Die Inhalte und die Implementierung unterscheiden sich jedoch je nach Bundesland stark.</p> <p>Gemein ist den meisten Lehramtsstudierenden, dass ihnen selbst inklusive Lernerfahrungen aus ihrer eigenen Schulzeit fehlen. Im Fall der Studierenden der Sonderpädagogik bringen zwar viele Vorerfahrungen der Art mit, dass sie als Assistenz für behinderte Kinder oder Erwachsene tätig waren; gemeinsame Bildungserfahrungen fehlen jedoch.</p> <p>Der Beitrag untersucht die Bedeutung von eben solchen Erfahrungen in der Lehrerbildung in Bezug auf die Entwicklung einer inklusionspädagogischen Haltung und zieht erste Konsequenzen.</p> Bettina Lindmeier Alice Junge ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-10-22 2017-10-22 Der Weg zum Heute ist weit – Integration und Inklusion im Saarland https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/422 <p><sub>&nbsp;</sub></p> Irmtraud Schnell ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-05-26 2017-05-26 Länderbericht Schweiz https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/421 <p><sup>&nbsp;</sup></p> Bruno Achermann Alois Buholzer Sandra Däppen Fabienne Hubmann Caroline Sahli-Lozano ##submission.copyrightStatement## http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 2017-05-26 2017-05-26