Kinder in Armut als Herausforderung für eine inklusive Perspektive

Autor/innen

  • Hans Weiß Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Schlagworte:

(Selbst-)Exklusion, Lebenslagekonzept, armutsbedingte "habituelle Prägungen", ausgleichende Gerechtigkeit, kontextsensitive Bildungsangebote

Abstract

Themen, die im inklusiven Forschungs- und Diskurskontext bislang nur randständig behandelt werden, liegen – trotz der wachsenden Dynamik gesellschaftlicher Aus- und Abgrenzungen – besonders im Kontext von (Kinder-)Armut und sozialer Benachteiligung. Davon ausgehend und auf der Grundlage eines lebenslagebezogenen Armutskonzeptes werden deprivierende Wirkungen von Armut und Benachteiligung auf Kinder mit und ohne biologische Schädigungen aufgezeigt. Der Beitrag will dazu anregen, aus einer kritischen Inklusionsperspektive das spannungsvolle Verhältnis von Anerkennung der Verschiedenheit und ausgleichender Gerechtigkeit im Hinblick auf eine notwendige "kompensatorische Logik" genauer zu analysieren sowie Kindertagesstätten (Krippen, Kindergärten …) und Schulen im Hinblick auf kontextsensitive Bildungsangebote für Kinder in Armut und Benachteiligung weiterzuentwickeln.

Autor/innen-Biografie

Hans Weiß, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Prof. Dr. Hans Weiß Pädagogische Hochschule Ludwigsburg Fakultät für Sonderpädagogik Postfach 2344 72713 Reutlingen weiss@ph-ludwigsburg.de

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Veröffentlicht

2010-12-05

Zitationsvorschlag

Weiß, H. (2010). Kinder in Armut als Herausforderung für eine inklusive Perspektive. Zeitschrift für Inklusion, 4(4). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/114

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