‚Jedes Kind ist wichtig – Entwicklungschancen verbessern!’

  • Kirsten Puhr Pädagogische Hochschule Heidelberg
  • Anne Bayha Pädagogische Hochschule Heidelberg
Schlagworte: (Kinder)Armut, soziale Ausgrenzung, wohlfahrtsstaatliche Sozial- und Familienpolitik, ‚gerechte‘ Sozialpolitik, primäre und sekundäre Herkunftseffekte, Bildungsbenachteiligung, Förderschulen als kontraproduktive Infrastruktur

Abstract

Das ‚Europäische Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung‘ und die aktuellen Diskussionen um die Kürzung von Sozialleistungen bilden die widerstreitenden Anlässe für unsere Betrachtungen zum Thema Kinderarmut. Wir fragen zunächst unter welchen Prämissen, mit welchen Maßnahmen die deutsche Sozialpolitik im Europäischen Jahr ‚gegen Armut und soziale Ausgrenzung‘ agiert. Anschließend skizzieren wir Konsequenzen dieser politischen Entscheidungen für Kinder in Armutslagen und mögliche sozialpolitische Alternativen. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir die Problematik des Zusammenhangs von familiärer Herkunft und Bildungsbenachteiligung mit Blick auf primäre und sekundäre Herkunftseffekte. Aus dieser Perspektive wird die Struktur von Förderschulen als kontraproduktive Infrastruktur für die Bekämpfung von familiärer Armut und Bildungsbenachteiligung charakterisiert.

Autor/innen-Biografien

Kirsten Puhr, Pädagogische Hochschule Heidelberg
Institut für Sonderpädagogik Professur für soziale und berufliche Integration
Anne Bayha, Pädagogische Hochschule Heidelberg
Studentin Lehramt Sonderpädagogik im 9. Semesester 1. FR Pädagogik der Lernförderung 2. FR Sprachbehindertenpädagogik
Veröffentlicht
07.12.2010
Zitationsvorschlag
Puhr, K., & Bayha, A. (2010). ‚Jedes Kind ist wichtig – Entwicklungschancen verbessern!’. Zeitschrift Für Inklusion, 4(4). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/117
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Rubrik
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