Bildung und Bildungspläne in der Elementarpädagogik – Chancen für Inklusion

  • Birgit Papke Universität Siegen
Schlagworte: Bildungspläne, Elementarbereich, Inklusion, Methoden inklusiver Pädagogik

Abstract

Was bedeutet die neuerliche Hervorhebung des Bildungsauftrags des Kindergartens für die Gemeinsame Erziehung von Kindern ‚mit und ohne besonderen Förderbedarf‘, die in diesem Sektor des Bildungswesens zumindest zahlenmäßig am weitesten umgesetzt ist? Der veränderte gesellschaftliche Stellenwert des Elementarbereichs zeigt sich unter anderem in den Bildungsplänen, die in den letzten Jahren verabschiedet wurden. Birgt die Wertschätzung des frühen Lernens und die Öffnung des Elementarbereichs für traditionell schulische Bildungsbereiche (z. B. Literatur, Mathematik, Naturwissenschaften) Risiken für Inklusion im Sinne einer gleichberechtigten Teilhabe aller Kinder an den pädagogischen Programmen oder beinhaltet sie die Chance vor dem Hintergrund positiver Erfahrungen mit Inklusion ein Bildungsverständnis zu entwickeln, in dem die individuellen Bildungsprozesse aller Kinder gleichwertig Raum finden?

Autor/innen-Biografie

Birgit Papke, Universität Siegen
Birgit Papke, Dipl. Pädagogin, Dipl. Sozialpädagogin Universität Siegen Dozentin im Fachbereich Erziehungswissenschaft/ Psychologie; Studiengang Soziale Arbeit. Wissenschaftliche Mitarbeiterin in mehreren Forschungsprojekten zur Integration/ Inklusion von Kindern mit Behinderung im Elementarbereich. Schwerpunkte: Integration/ Inklusion im Elementarbereich, Bildungsvorstellungen mit Blick auf Kinder mit sog. geistiger Behinderung. Kontaktadresse: Universität Siegen Fachbereich 2/ ZPE Adolf-Reichwein-Str. 2 57068 Siegen
Veröffentlicht
24.07.2010
Zitationsvorschlag
Papke, B. (2010). Bildung und Bildungspläne in der Elementarpädagogik – Chancen für Inklusion. Zeitschrift Für Inklusion, 4(3). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/122
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Rubrik
Artikel