Inklusion braucht Kommunikation – Impulse für gelingende Inklusion in der Schule durch reflektierte, anerkennende Lehrer-Schüler-Interaktionen

Autor/innen

  • Christin Tellisch

Schlagworte:

Inklusion, Interaktion, Schule, Anerkennung

Abstract

Inklusion birgt neue Herausforderungen für die heutige Generation an Lehrenden, doch auch neue Chancen. In diesem Aufsatz wird gezeigt, wie häufig und auf welche Art und Weise Pädagogen im inklusiven Unterricht und im Unterricht an Förderschulen während eines Beobachtungszeitraums von 123 Unterrichtsstunden an 9 Schulen ihre Schülerinnen und Schüler anerkennend und wertschätzend, aber auch ablehnend und verletzend behandelten. Anhand von qualitativen Szeneninterpretationen werden Beispiele für gelingende und problematische Interaktionsqualitäten erläutert. Da Lernen über gute Beziehungen unter den Personen und zum Lerngegenstand gelingen kann, ist die Professionalisierung der Pädagogen in diesem Zusammenhang an allen hier untersuchten Schultypen der Förder-, Ober- und Grundschule notwendig. Der Beitrag bietet Einblicke in einzelne Unterrichtssituationen, er lässt wegen der Vielzahl der erhobenen Feldvignetten Vermutungen über Interaktionsqualitäten in Schulformen zu, aber er enthält keine Datenbasis für schulformbezogene Verallgemeinerungen.

Autor/innen-Biografie

Christin Tellisch

Dr. Christin Tellisch, Universität Potsdam, Schulleiterin eines Gymnasiums in Sachsen Forschungsschwerpunkte: Lehrer-Schüler-Interaktionen, Hirn- und Lehr-Lern-Forschung, Kinderrechte in der Schule

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Veröffentlicht

24.04.2016

Zitationsvorschlag

Tellisch, C. (2016). Inklusion braucht Kommunikation – Impulse für gelingende Inklusion in der Schule durch reflektierte, anerkennende Lehrer-Schüler-Interaktionen. Zeitschrift für Inklusion, (1). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/339

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