Kinder, die einfach anders sind. Neue Helden in der Kinder- und Jugendliteratur der Gegenwart

  • Nobert Schulz
Schlagworte: Kinder mit Behinderungen in der Literatur, Literatur als Beitrag zu Inklusion

Abstract

Die Faszination an Büchern lässt sich bei Kindern oft nur dann herstellen, wenn es den Leserinnen und Lesern möglich ist, eine emotionale Beziehung zum Helden der Geschichte herzustellen. Der Beitrag geht der Frage nach, ob und in welcher Form dies möglich wird, wenn die Helden der Geschichten Kinder mit Behinderung sind. Es werden exemplarisch literarische Beispiele der problemorientierten Kinder- und Jugendliteratur vorgestellt, die behinderte Helden in verschiedener Art und Weise präsentieren. Dabei wird deutlich, dass die Qualität der Beispiele bezogen auf das oben benannte Problem sehr unterschiedlich ist. Am Ende des Artikels wird mit dem Buch "Rico, Oskar und die Tieferschatten" von Ulrich Steinhöfel ein literarisches Beispiel präsentiert, das zeigt, dass eine solche Thematisierung sehr gut möglich ist.

Autor/innen-Biografie

Nobert Schulz
Dr., Martin-Luther-Universität Halle – Wittenberg, Philosophische Fakultät III, Erziehungswissenschaften Geschäftsführer
Veröffentlicht
04.12.2012
Zitationsvorschlag
Schulz, N. (2012). Kinder, die einfach anders sind. Neue Helden in der Kinder- und Jugendliteratur der Gegenwart. Zeitschrift Für Inklusion, (3). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/54
Ausgabe
Rubrik
Schwerpunkt III – Didaktik in heterogenen Lerngruppen