Bildungsphilosophische Überlegungen zum Zusammenhang von Anerkennung und professioneller Entwicklung in der (Sonder)Pädagogik

  • Toni Simon
Schlagworte: Anerkennung, Ethik, Professionalisierung, professionelle Entwicklung, ‚Beliefs‘

Abstract

Anerkennungstheoretische Überlegungen werden als Bestandteil zurückgedrängter berufsethischer Überlegungen auf Herausforderungen an die Professionalisierung und professionelle Entwicklung in der (Sonder)Pädagogik bezogen. Es wird aufzuzeigen versucht, ob und welchen Beitrag die Anerkennungstheorie Axel Honneths (1994) im Zuge der Realisierung von Inklusion leisten kann. Als Kernaufgabe von Professionalisierung und professioneller Entwicklung in der (Sonder)Pädagogik wird im Beitrag für die Auseinandersetzung mit ethischen Dimensionen pädagogischen Handelns und für eine anerkennungstheoretisch fundierte Reflexion pädagogischer Praxis zugunsten einer kritisch-reflexiven Habitusformation (vgl. Oevermann 1996) plädiert. Der Autor vertritt die These, dass Anerkennung als berufsethische Haltung zentrales Kernelement von Inklusion ist und Inklusion die Erfüllung von Anerkennungsansprüchen bedeutet. Der Anerkennungsbegriff wird als Basis eines gemeinsamen Ethos traditionell getrennter Expertisen dargestellt.

Autor/innen-Biografie

Toni Simon
Magister-Pädagoge und -Soziologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Arbeitsbereichs Sachunterricht am Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Veröffentlicht
04.12.2012
Zitationsvorschlag
Simon, T. (2012). Bildungsphilosophische Überlegungen zum Zusammenhang von Anerkennung und professioneller Entwicklung in der (Sonder)Pädagogik. Zeitschrift Für Inklusion, (3). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/58
Ausgabe
Rubrik
Schwerpunkt IV – Herausforderungen für Professionalisierungs- und Steuerungsprozesse