Zur Bildungssituation von Schüler:innen mit Blindheit und Sehbehinderung während der Corona-Pandemie im März 2020 in Deutschland

Autor/innen

  • Marie-Luise Schütt Universität Hamburg
  • Sven Degenhardt Universität Hamburg
  • Wiebke Gewinn Universität Hamburg

Schlagworte:

Corona-Pandemie, Emergency Remote Teaching (ERT), Hochschule, Spezifisches Curriculum, Schüler:innen mit Beeinträchtigung des Sehens und Blindheit

Abstract

Im Frühjahr 2020 hat die Pandemie zur flächendeckenden Einstellung des Präsenzunterrichts in Deutschland geführt. Mit dem Distanzlernen (Emergency Remote Teaching) wurde dem Recht auf Bildung entsprochen, was sich jedoch als herausfordernd für alle Schüler:innen mit und ohne Beeinträchtigung dargestellt hat. In diesem Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie vorgestellt, um insbesondere die Situation von Schüler:innen mit Beeinträchtigung des Sehens und Blindheit in den Blick zu nehmen. Die Daten wurden hinsichtlich der Fragestellung analysiert, ob die Schüler:innen während des Distanzlernens einen Zugang zu überfachlichen/schwerpunktspezifischen Inhalten (hier: Bereiche des Spezifischen Curriculums) gehabt haben. Die Studie wurde von Masterstudierenden im sonderpädagogischen Schwerpunkt Sehen durchgeführt und ermöglichte gleichzeitig, auch angesichts der ERT-Situation, an der Universität Hamburg den Diskurs über aktuelle Prozesse und Strukturen im schulischen Handlungsfeld zu führen.

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Veröffentlicht

2021-12-12

Zitationsvorschlag

Schütt, M.-L., Degenhardt, S., & Gewinn, W. (2021). Zur Bildungssituation von Schüler:innen mit Blindheit und Sehbehinderung während der Corona-Pandemie im März 2020 in Deutschland. Zeitschrift für Inklusion. Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/605

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