Vom Gebrauch der Wissenschaft für die Inklusion in pädagogischen Feldern der Exklusion

Autor/innen

  • Georg Feuser

Schlagworte:

Schulforschung, Fachunterricht, Innere Differenzierung, Individualisierung, Allgemeine Pädagogik, Entwicklungslogische Didaktik

Abstract

Der Beitrag reflektiert die Frage des Verhältnisses von Fachunterricht und Inklusion, u.a. auch Fragen der Individualisierung und inneren Differenzierung. Dabei wird diskutiert, inwieweit empirische Studien, deren Beobachtungen und Erhebungen in Feldern des selektierend-ausgrenzenden und segregierenden Schulsystems bzw. dort unter Aspekten einer »selektierenden Inklusion« generiert werden, hinsichtlich der Frage eines inklusiven Unterrichts bzw. der Transformation dieses Schulsystems in ein inklusives diesbezüglich relevant und valide sein können. Es wird verdeutlich, dass hinreichend Gründe bestehen, dass der Fachunterricht, dem weitgehend alleine zugeschrieben wird, eine fachliche Bildung realisieren zu können, hinsichtlich seiner Annahmen zur Inklusion äußerst begrenzt ist und nur in reduzierter Weise eine subjektwissenschaftlich fundierte Pädagogik realisieren kann. Eine erforderliche entwicklungslogische Didaktik mit der Möglichkeit entwicklungsniveaubezogener innerer Differenzierung rückt den Projektunterricht in den Fokus.

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Veröffentlicht

2021-09-09

Zitationsvorschlag

Feuser, G. (2021). Vom Gebrauch der Wissenschaft für die Inklusion in pädagogischen Feldern der Exklusion. Zeitschrift für Inklusion, (2). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/630

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