Gender Mainstreaming als wesentlicher Aspekt einer inklusiven Pädagogik

  • Astrid Jakob
  • Helga Gschwandtner
Schlagworte: Gender Mainstreaming, Doing Gender, Pädagogik der Vielfalt, Inklusion

Abstract

Die Entwicklung und die Grundsätze von Gender Mainstreaming als politischer Strategieansatz zur Erreichung von Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter werden kurz dargestellt. Es wird herausgearbeitet, warum das Konzept von Gender Mainstreaming erweitert und differenziert werden sollte, um tatsächlich Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen. Frauen und Männer sind keine homogenen Gruppen. Diversity Ansätze zum Beispiel schlagen vor, die Kategorie Geschlecht um weitere Dimensionen einer Persönlichkeit wie Alter, Hautfarbe, sexuelle Orientierung, ethnische Herkunft und physische und psychische Fähigkeiten zu erweitern. In Auseinandersetzung mit den theoretischen Ansätzen der Pädagoginnen Faulstich-Wieland und Annedore Prengel wird diskutiert wie es im pädagogischen Alltag gelingen kann, Differenzen zu berücksichtigen und Vielfalt gleichberechtigt möglich zu machen.

Autor/innen-Biografien

Astrid Jakob
Mag.a Astrid Jakob geboren 1972, Kindergartenpädagogin, Studium der Erziehungswissenschaft, Sozialarbeiterin Expertise im Bereich Gender & Diversity, Geschlechtersensible Pädagogik
Helga Gschwandtner
Mag.a Helga Gschwandtner geboren 1962, Studium der Erziehungswissenschaften Expertise im Bereich Gender, Geschlechtssensible Berufsorientierung
Veröffentlicht
26.02.2011
Zitationsvorschlag
Jakob, A., & Gschwandtner, H. (2011). Gender Mainstreaming als wesentlicher Aspekt einer inklusiven Pädagogik. Zeitschrift Für Inklusion, 5(1). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/103
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Rubrik
Artikel