Ausgangspunkt: Heterogenität. Weg und Ziel: Inklusion?

  • Maria Kron Universität Siegen
Schlagworte: Heterogenität, Inklusion, Partizipation, Elementarbereich, Bildung und Erziehung

Abstract

Die gemeinsame Bildung und Erziehung aller Kinder ist im deutschen Elementarbereich - wenn auch mit deutlichen Unterschieden zwischen den Bundesländern - weitgehend realisiert. Ist mit der integrativen oder inklusiven Bildung und Erziehung die Frage des Umgangs mit Heterogenität gelöst? In den Diskursen zu dem Thema der Inklusion wurden bisher einige wichtige Aspekte eher am Rande erwähnt (z. B. widersprüchliche gesellschaftliche Aufträge des Bildungs- und Erziehungssystems, das Verhältnis von gemeinsamer Erziehung und realer Teilhabe, kompensatorische Unterstützung), die jedoch den pädagogischen Bezug auf die Unterschiedlichkeit der Kinder stark beeinflussen. Diese und andere Gesichtspunkte müssen mehr als bisher durchdacht werden, um in heterogenen Gruppen des Elementarbereichs die Chancen realer Partizipation und vorurteilsfreier Sozialisation zu gewährleisten.

Autor/innen-Biografie

Maria Kron, Universität Siegen
Prof. Dr. Maria Kron, Dipl.Psych, Sonder- und Heilpädagogin, Fachbereich 2 / Erziehungswissenschaft und Psychologie der Universität Siegen, lehrt Heil- und Sonderpädagogik und Inklusion in den Studiengängen Sozialpädagogik, Diplom-Pädagogik, B.A. Soziale Arbeit und MA Bildung und Soziale Arbeit. Forschungen national und international im Feld des Elementarbereichs und der Grundschule, Schwerpunkt Inklusion.
Veröffentlicht
24.07.2010
Zitationsvorschlag
Kron, M. (2010). Ausgangspunkt: Heterogenität. Weg und Ziel: Inklusion?. Zeitschrift Für Inklusion, 4(3). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/120
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