„Bildung für alle“ in „abhängigen“ Gesellschaften? Exklusionsrisiken und Inklusionsbemühungen in Malawi

  • Joachim Schroeder Goethe Universität Frankfurt am Main
Schlagworte: Afrika, Bildungsreform, Exklusion, Inklusion, Sprachpolitik, Aids, Entwicklungspolitik, Dependenztheorie, Education for all

Abstract

Es werden Bildungsprobleme und aktuelle Schwerpunkte der Bildungsreform in Malawi beschrieben, einem südostafrikanischen Staat und eines der ärmsten Länder der Welt. Mit einem dependenz-theoretischen Zugang wird das Land als „abhängige Gesellschaft“ charakterisiert. Vor diesem Hintergrund werden die Chancen, vor allem jedoch die Grenzen der Durchführung inklusiver, bedürfnisorientierter und „angepasster“ Schulreformen diskutiert. An verschiedenen Exklusionsrisiken einer „Bildung für alle“ werden diese theoriegeleiteten Reflexionen empirisch belegt. Kritische Ausblicke auf die deutsche Bildungspolitik in Entwicklungsländern beschließen die Überlegungen.

Autor/innen-Biografie

Joachim Schroeder, Goethe Universität Frankfurt am Main
Joachim Schroeder, Dr. habil., ist Professor für Lernbehindertenpädagogik am Institut für Sonderpädagogik, Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Schulentwicklung, Migrations- und Geschlechterforschung und berufliche Eingliederung benachteiligter Jugendlicher.
Veröffentlicht
24.07.2010
Zitationsvorschlag
Schroeder, J. (2010). „Bildung für alle“ in „abhängigen“ Gesellschaften? Exklusionsrisiken und Inklusionsbemühungen in Malawi. Zeitschrift Für Inklusion, 4(3). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/130
Ausgabe
Rubrik
Artikel