"Ohne Angst verschieden sein können" Über Inklusion und ihre Machbarkeit

  • Dieter Katzenbach Goethe Universität Frankfurt am Main
  • Joachim Schroeder Goethe Universität Frankfurt am Main

Abstract

Die Inklusionspädagogik formuliert die gesellschaftliche Zielperspektive der gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Menschen, ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, ihrer sexuellen Präferenzen, ihrer Begabungen, oder ihrer Behinderung. Es wird im internationalen Vergleich gezeigt, dass das bundesdeutsche Bildungssystem die Dialektik von Gleichheit und Differenz im Hinblick auf behinderte und benachteiligte Schülerinnen und Schüler im wesentlichen durch Selektion bearbeitet. Mit den Konzepten der Inklusiven Schule und der Milieusensiblen Bildungslandschaften werden zwei Visionen zur Weiterentwicklung des Schulsystems skizziert, die beide den Anspruch erheben, auf die Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler "intelligenter" als nur durch Ausschluss reagieren zu können.

Autor/innen-Biografien

Dieter Katzenbach, Goethe Universität Frankfurt am Main
Fachbereich Erziehungswissenschaften Institut für Sonderpädagogik Fach 122 Senckenberganlage 15 D-60054 Frankfurt am Main Telefon: (069) 798-22092 Raum 929 (Turm)
Joachim Schroeder, Goethe Universität Frankfurt am Main
Johann Wolfgang Goethe-Universität Fachbereich Erziehungswissenschaften Institut für Sonderpädagogik Fach 122 Senckenberganlage 15 D-60054 Frankfurt am MainTelefon: (069) 798-22097 Raum 828 (Turm)
Veröffentlicht
28.02.2009
Zitationsvorschlag
Katzenbach, D., & Schroeder, J. (2009). "Ohne Angst verschieden sein können" Über Inklusion und ihre Machbarkeit. Zeitschrift Für Inklusion, 2(1). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/176
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Rubrik
Artikel