Lebensqualität von Menschen mit schweren Behinderungen Forschungsmethodischer Zugang und Forschungsergebnisse

  • Monika Seifert KHSB Berlin

Abstract

Das Konzept Lebensqualität gilt international als Schlüsselkonzept zur Untersuchung der Wirkungen von professioneller Unterstützung auf die Lebenslagen von Menschen mit Behinderung. Wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die Einschätzung der persönlichen Zufriedenheit mit den jeweils gegebenen Bedingungen durch die Nutzer/innen der Unterstützungsangebote selbst. Bei Menschen mit schweren Behinderungen, die sich nicht verbal artikulieren können, stellt sich die Frage des forschungsmethodischen Zugangs zu ihrer subjektiven Perspektive. Dieser Problematik wird am Beispiel einer qualitativen Studie zur Lebensqualität von Menschen schweren Behinderungen in Wohneinrichtungen nachgegangen. Ausgangspunkt der Studie sind sozialpolitische Entwicklungen, die erhebliche Auswirkungen auf die Lebenssituation dieses Personenkreises haben.

Autor/innen-Biografie

Monika Seifert, KHSB Berlin
Prof. Dr. Monika Seifert, seit 1990 Forschung und Lehre im Bereich Geistigbehindertenpädagogik an Universitäten in Berlin und Köln; seit 2004 Gastprofessorin an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (Fachgebiet: Heilpädagogik)
Veröffentlicht
28.02.2009
Zitationsvorschlag
Seifert, M. (2009). Lebensqualität von Menschen mit schweren Behinderungen Forschungsmethodischer Zugang und Forschungsergebnisse. Zeitschrift Für Inklusion, 1(2). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/186
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Rubrik
Artikel