„wenn’s jeder hätte, dann ist es ja eigentlich nicht mehr peinlich“ – Strategien von Kindern aus Regenbogenfamilien. Interventionen für die pädagogische Praxis.

  • Uli Streib-Brzič
  • Christiane Quadflieg

Abstract

Welche Erfahrungen Kinder, die mit Eltern, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell oder trans* identifizieren, aufwachsen in der Schule machen, inwieweit sie Diskriminierung erfahren und welche Strategien sie entwickelt haben, hat die europäische Studie ‚School is out?!‘ (2011) untersucht. Das aus den Ergebnissen entwickelte pädagogische Material gibt Anregungen, wie mit Schüler_innen zum Thema Zugehörigkeit und Konstruktionen von ‚Normal- und Anders-Sein’ gearbeitet werden kann.

Autor/innen-Biografien

Uli Streib-Brzič

Uli Streib-Brzič, Dipl. Soziologin, M.A., Systemische Therapeutin und Beraterin(SG), hat das ifgg - Institut für genderreflektierte Gewaltprävention gGmbH mitgegründet www.ifgg-berlin.de
Christiane Quadflieg

Christiane Quadflieg, Dipl. Soziologin, langjährige Erfahrung als Lehrerin für Ethik in der Grundschule, Systemische Therapeutin und Beraterin(SG) im ifgg - Institut für genderreflektierte Gewaltprävention gGmbH www.ifgg-berlin.de

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Streib-Brzič, Uli & Christiane Quadflieg (Hrsg.) (2011). School is Out?! Comparative Study ’Experiences of Children from Rainbow Families in School’ conducted in Germany, Sweden, and Slovenia. Berlin: Humboldt-Universität zu Berlin.
https://www.gender.hu-berlin.de/rainbowchildren/downloads/studie (27.4.2014)
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Veröffentlicht
13.11.2014
Zitationsvorschlag
Streib-Brzič, U., & Quadflieg, C. (2014). „wenn’s jeder hätte, dann ist es ja eigentlich nicht mehr peinlich“ – Strategien von Kindern aus Regenbogenfamilien. Interventionen für die pädagogische Praxis. Zeitschrift Für Inklusion, (3). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/233
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