Über Beschreibung und Klassifikation hinaus: Zum Verhältnis von Theorie und Praxis in empirischer Inklusionsforschung

  • Mechthild Hetzel
Schlagworte: Diskurs, Kritik, Differenz Theoretische Grundlagen, Methodologie, Epistemologie, Theorie-Praxis-Verhältnis, Inklusionsforschung

Abstract

Sowenig sich Theorie genügen kann, ohne eine Reflexion auf ihre praktischen Implikationen, ihre soziale Bedeutung und empirische Relevanz, sowenig werden empirische Daten in einem epistemischen Vakuum erhoben und analysiert: Für das Methodenverständnis zur Erhebung und Analyse empirischer Daten ist es entscheidend, inwieweit zur Geltung kommt, dass in empirischer Inklusionsforschung vermitteltes Wissen um die soziale Bedingtheit ihrer Modelle der Beschreibung, Erklärung und Deutung eingeht. Mein Beitrag beabsichtigt beide Perspektiven miteinander zu vermitteln: eine Inklusionsforschung, die um ihre praktischen Implikationen weiß und eine sozial-, kultur- wie sprachwissenschaftlich informierte Methodologie (Differenz, Performativität, Diskurs).

Autor/innen-Biografie

Mechthild Hetzel
zuletzt Vertretungsprofessorin für Allgemeine Sonderpädagogik an der Goethe-Universität Frankfurt und für Philosophie an der PH Heidelberg. Aktueller Arbeitsschwerpunkt: Normativität und Bildung. Jüngste Veröffentlichung: Partizipation – Politische Inklusivität im Kontext einer Theorie komplexer Gleichheit, in: Inklusion und Individualität, hrsg. v. R. Mehring, Mattes: 2012   
Veröffentlicht
27.04.2013
Zitationsvorschlag
Hetzel, M. (2013). Über Beschreibung und Klassifikation hinaus: Zum Verhältnis von Theorie und Praxis in empirischer Inklusionsforschung. Zeitschrift Für Inklusion, (1). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/24
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