„All Inclusion!?“ – Teilhabe an der Musikkultur zwischen Verwirklichungschancen und Vermittlungsanspruch

  • Eva Krebber-Steinberger
Schlagworte: Inklusion, Teilhabe, kulturelle Bildung, Musikvermittlung

Abstract

Theorien der Inklusion, die rechtliche Grundlegung in Form der UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Disability Studies bilden den Rahmen, innerhalb dessen ein Anspruch auf Teilhabe aller Menschen an kultureller Bildung bzw. an der Kultur unserer Gesellschaft formuliert wird. Bezogen auf die Teilhabe an der Musikkultur existieren gegenwärtig bereits viele einzelne, inklusive Projekte, die diesen Anspruch in besonderer Weise erfüllen. Gleichzeitig bestehen nach wie vor auf den unterschiedlichsten Ebenen Barrieren zu ihrer Umsetzung. Es ist längst nicht alles „All Inclusion“. Der Fokus dieses Beitrags richtet sich gezielt auf diese Barrieren. Ergebnisse einer Studie belegen, unter welchen Bedingungen inklusive kulturelle Bildung Chancen erhält, tatsächlich verwirklicht zu werden. Das Fazit: Inklusion braucht Veränderung in den Haltungen und Einstellungen der involvierten Künstler und Musikpädagogen und in der gängigen Vermittlungspraxis.

Autor/innen-Biografie

Eva Krebber-Steinberger

Dr. Eva Krebber-Steinberger, Dipl.-Päd., Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften Lehrgebiet Musik, Themenschwerpunkte: Musik und Inklusion, Musikvermittlung / Didaktik in rehabilitativen, förderpädagogischen und inklusiven Kontexten, kulturpädagogische Praxisprojekte u.a. in Kooperation mit Musiktheatern; Kompetenznachweis Kulturberaterin der BKJ Remscheid
Veröffentlicht
04.02.2015
Zitationsvorschlag
Krebber-Steinberger, E. (2015). „All Inclusion!?“ – Teilhabe an der Musikkultur zwischen Verwirklichungschancen und Vermittlungsanspruch. Zeitschrift Für Inklusion, (4). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/244
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Rubrik
Artikel