Arbeit und Behinderung – Integration/Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt

  • Sascha Plangger
Schlagworte: Inklusion, Disability Studies, Gleichberechtigte Teilhabe, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsmarkt, Anerkennung und Umverteilung, soziale Gerechtigkeit und Behinderung

Abstract

Im vorliegenden Beitrag werden ökonomische, kulturelle und politische Dimensionen zu einer Theorie der Gerechtigkeit verdichtet, um Strategien zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt abzuleiten. Dabei wird die Annahme vertreten, dass Behinderung sich im Zusammenspiel eben dieser Dimensionen formiert, aufgrund ökonomischer Ausschlussmechanismen, abwertender kultureller Wertemuster und struktureller Ausschlüsse, die die gleichberechtigte Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behinderungen verhindern (vgl. Plangger/Schönwiese 2013). Als analytische Folie liegt den Ausführungen das Konzept der partizipatorischen Parität zugrunde, das von Nancy Fraser im Rahmen ihrer Gerechtigkeitstheorie entwickelt wurde. Anhand dieser Folie und des Konzeptes der gleichberechtigten Teilhabe, werden am Beispiel der Unterstützten Beschäftigung Bedingungen der beruflichen Inklusion, im Sinne einer nichtreformistischen Reform, diskutiert. Nichtreformistische Reformen sind Strategien, die sich zwar innerhalb eines gegeben gesellschaftlichen Rahmens bewegen und damit affirmativ bleiben, aber zugleich Transformationen anstoßen und möglich machen können.
Veröffentlicht
03.11.2013
Zitationsvorschlag
Plangger, S. (2013). Arbeit und Behinderung – Integration/Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt. Zeitschrift Für Inklusion, (3). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/3
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