Heterogenisierung in der Schule? Pädagogische Antwortversuche auf Basis gerechtigkeitstheoretischer Überlegungen

  • Robert Schneider
Schlagworte: Heterogenität, Menschenbild, Bildungstheorie, Verschiedenheit und Gleichheit, Idee der Gerechtigkeit, gerechte Strukturen und pädagogische Praxis

Abstract

Die These dieses Textes ist, dass Kinder und Jugendliche als Menschen und damit ‚verschiedene Gleiche‘ in der Institution ‚Schule‘ lernen und leben. Dieses Menschenbild hat jedoch weitreichende Konsequenzen und führt logisch an gerechtigkeitstheoretische Überlegungen heran. Diese Perspektive ist nicht schon die Lösung, doch dabei helfen im Denken zu einer Orientierung zu gelangen (vgl. Mittelstraß 1978), kann sie allemal. Um diese These nachvollziehbar zu machen, werden zunächst (1) aktuelle (schul-) pädagogische Herausforderungen aufgezeigt, die allesamt die ‚Heterogenität‘ von Schülerinnen und Schülern akzentuieren. (2) Weil die Argumentation nachvollziehbarer wird, erfolgt die Darstellung einer bildungstheoretischen Lesart, an welche sich (3) die Bestimmung von Menschen als ‚verschiedene Gleiche‘ anschließt. (4) Die Idee der Gerechtigkeit folgt an diese Einsicht logisch und wird im Kontext der Institution ‚Schule‘ entwickelt. (5) Was Gerechtigkeit für humane Praxis, damit auch pädagogisches Handeln (vgl. dazu Benner 2005: Kap. 2), bedeutet, wird Inhalt des abschließenden fünften Kapitels sein.

Autor/innen-Biografie

Robert Schneider
Prof. Dr. Robert Schneider Professur für Inklusionspädagogik Pädagogische Hochschule Salzburg – Stefan Zweig
Veröffentlicht
24.04.2016
Zitationsvorschlag
Schneider, R. (2016). Heterogenisierung in der Schule? Pädagogische Antwortversuche auf Basis gerechtigkeitstheoretischer Überlegungen. Zeitschrift Für Inklusion, (1). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/340
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