Anerkennung und Wertschätzung aus der Perspektive der Humanistischen Pädagogik

  • Ulrike Graf
  • Telse Iwers
Schlagworte: Humanistische Pädagogik, Anerkennung, Wertschätzung, Achtsamkeit, Migration, Digitalisierung

Abstract

Anerkennung und Wertschätzung in professionellen Beziehungen finden sich in allen der Humanistischen Pädagogik zu Grunde liegenden Referenzansätzen. Sowohl das Dialogische Prinzip Bubers, die Themenzentrierte Interaktion Cohns, die Personzentrierung bei Rogers, die „Konferenzen“ Gordons, der Gestaltansatz Perls’ sowie die Achtsamkeit eint eine Orientierung an der gesamten Person, verstanden als einer Leib-Seele-Geist-Einheit, und ihren immer schon vermuteten Ressourcen. Leiblichkeit und die Gegenwart, das Hier und Jetzt, gelten als einzig mögliche Zugänge zu Handlungsgestaltung und stellen vor allem hinsichtlich der aktuellen Entwicklungsfelder von Migration und Digitalisierung besondere Herausforderungen dar. Es werden Überlegungen vorgestellt, welchen Beitrag die Humanistische Pädagogik zur Aufrechterhaltung des humanen Prinzips der Personadressierung in den genannten Gestaltungsfeldern zu leisten vermag.

Veröffentlicht
01.03.2020
Zitationsvorschlag
Graf, U., & Iwers, T. (2020). Anerkennung und Wertschätzung aus der Perspektive der Humanistischen Pädagogik. Zeitschrift Für Inklusion, (1). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/555
Ausgabe
Rubrik
Artikel