Corona, Institution und Inklusion

Institutionalisierte Lebensbedingungen von Menschen mit geistiger Behinderung während Corona

Autor/innen

  • Hendrik Trescher
  • Peter Nothbaum Philipps-Universität Marburg

Schlagworte:

Corona, Behinderung, geistige Behinderung, Inklusion, Raum, Teilhabe, Wohnheim

Abstract

Die Corona-Pandemie hat im Kontext des institutionalisierten Lebens für Menschen mit geistiger Behinderung dekonstruktive Logiken des Denkens und Handelns eingefordert sowie massive Strukturprobleme und -funktionszusammenhänge von Wohnheimen offengelegt. Wie eine Eruption stellt sie das bestehende System in Frage und stört innerinstitutionellen Routine, welche entsprechend kurzfristig anders funktionieren müssen. Dies ist hochgradig krisenhaft, birgt aber Perspektiven des Weiterdenkens für eine Zeit nach der Pandemie. In dem Beitrag wird anhand der Betrachtung von Beispielen aus der Lebenspraxis, die im Rahmen der Forschungsstudie „Institutionalisierte Lebensbedingungen in Zeiten von Corona“ an der Philipps-Universität Marburg generiert wurden, dargelegt, inwiefern Corona, Institution und Inklusion zusammenhängen.

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Veröffentlicht

2021-12-12

Zitationsvorschlag

Trescher, H., & Nothbaum, P. (2021). Corona, Institution und Inklusion : Institutionalisierte Lebensbedingungen von Menschen mit geistiger Behinderung während Corona. Zeitschrift für Inklusion. Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/603

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Rubrik

Artikel