„Mir reichen diese 2 Geschlechter nicht aus“ – Potenziale von Elementarisierung für Genderkonstruktionen in Leichter Sprache

Autor/innen

  • Katrin Kreuznacht Leibniz Universität Hannover
  • Imke Niediek
  • Jonathan Klix Leibniz Universität Hannover

Schlagwörter:

Elementarisierung, Leichte Sprache, Gender, Menschen mit Lernschwierigkeiten

Abstract

Mit Hilfe des Prinzips der Elementarisierung werden in dem Beitrag Potenziale und Herausforderungen des Sprechens über Genderdimensionen in Leichter Sprache aufgezeigt.  Dabei geht es nicht um die Bewertung einzelner Texte in Leichter Sprache, sondern darum, eine analytische Perspektive auf Texterzeugnisse einzunehmen, die Genderfragen in Leichter Sprache thematisieren. Es werden Mehrdeutigkeiten der Verhandlungen um die Frage von Geschlecht und Gender zum Analysegegenstand. Jene Mehrdeutigkeiten offenbaren antinomische Verhältnisse der Thematisierung von Genderfragen und das Potenzial von Leichter Sprache als Elementarisierung. In ihrer jeweils konkreten Form, so zentrale These des Beitrags, eröffnen Texte in Leichter Sprache fundamentale Einsichten und damit weitrechendes, erkenntnisstiftendes Potenzial.

Autor/innen-Biografien

  • Katrin Kreuznacht, Leibniz Universität Hannover

    Katrin Kreuznacht ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Abteilungen Allgemeine Behindertenpädagogik und -soziologie sowie Pädagogik bei Beeinträchtigungen der geistigen Entwicklung an der Leibniz Universität Hannover. Zu ihren Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen u.a. Cultural Disability Studies, Intersektionalität sowie partizipative Forschungszugänge.

  • Imke Niediek

    Imke Niediek ist Professorin für Pädagogik bei Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung an der Leibniz Universität Hannover. Zu ihren Schwerpunkten in Forschung und Lehren zählen u.a. Interaktion und Partizipation in mixed abled Gruppen, Organisation und (Sozial-)Raum im Kontext des Hilfesystems für Menschen mit Lernschwierigkeiten sowie Dispositive von Macht und Wissen im Kontext von Bildung und Behinderung.

  • Jonathan Klix, Leibniz Universität Hannover

    Jonathan Klix ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Pädagogik bei Beeinträchtigungen der geistigen Entwicklung an der Leibniz Universität Hannover. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen u.a. die diskursive Konstruktion von Behinderung, Subjektivierungsprozesse bei Adressierung durch diskursive Praktiken im Kontext Behinderung und die Genese von Wissen und dessen Machtförmigkeit.

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Veröffentlicht

31.12.2022

Ausgabe

Rubrik

Artikel

Zitationsvorschlag

„Mir reichen diese 2 Geschlechter nicht aus“ – Potenziale von Elementarisierung für Genderkonstruktionen in Leichter Sprache. (2022). Zeitschrift für Inklusion, 4. https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/632