Inklusive Didaktik und Bildungsgerechtigkeit – eine Verhältnisbestimmung

Autor/innen

  • Julia Frohn
  • Toni Simon

Abstract

Dieser Beitrag zielt auf die Reflexion des Verhältnisses von einer an Inklusion orientierten Didaktik und Bildungsgerechtigkeit. Dafür wird zunächst auf Basis des Konstrukts der Anerkennungsgerechtigkeit definiert, was Bildungsgerechtigkeit aus inklusionspädagogischer Perspektive bedeuten kann und wie – mit Blick auf wen oder was – Schule und Unterricht gerecht zu gestalten sind. Der anschließende Rückbezug auf prominente didaktische Modelle des 20. Jahrhunderts illustriert, wie Fragen der Bildungsgerechtigkeit traditionell aus allgemeindidaktischer Perspektive erörtert werden und welche Schnittmengen mit inklusionsorientierten Fragestellungen existieren. Daraufhin wird das „Didaktische Modell für inklusives Lehren und Lernen“ (DiMiLL) als Heuristik herangezogen: Anhand des Prozessmerkmals Partizipation in Verschränkung mit den Strukturelementen des DiMiLL wird analysiert, inwieweit eine inklusionsorientierte Didaktik Bildungsgerechtigkeit zu fördern vermag respektive konzeptionell mit dieser einhergeht. Abschließend werden potenzielle Forschungsfragen adressiert, die aus der produktiven Verschränkung der jeweiligen Diskurse Gegenstand zukünftiger Untersuchungen werden könnten.

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Veröffentlicht

2022-06-13

Zitationsvorschlag

Frohn, J., & Simon, T. (2022). Inklusive Didaktik und Bildungsgerechtigkeit – eine Verhältnisbestimmung. Zeitschrift für Inklusion, (2). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/657

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