Zum Gewaltpotenzial von Diskursen des sonderpädagogischen Förderschwerpunkts Emotionale und soziale Entwicklung

Autor/innen

  • Susanne Leitner PH Ludwigsburg

Schlagwörter:

Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, Neoliberalismus, Postkolonialismus, Diskriminierung

Abstract

Der Beitrag diskutiert hegemoniale Wissensordnungen des sogenannten sonderpädagogischen Förderschwerpunkts Emotionale und soziale Entwicklung (FSP ESENT). Dabei werden zwei Argumentationsstränge verfolgt: erstens das Foucault’sche Konzept der Psy-Funktion in neoliberalen Gesellschaftsverhältnissen und zweitens das postkoloniale Erbe der Disziplin ESENT. Der Beitrag schließt mit dem Plädoyer, nicht nur nach Lösungen zu suchen, sondern bei der Kritik noch zu verweilen. 

Autor/innen-Biografie

  • Susanne Leitner, PH Ludwigsburg

    Susanne Leitner ist Juniorprofessorin für Inklusionspädagogik an der PH Ludwigsburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind diskriminierungskritische und dekoloniale und re-politisierende Perspektiven auf die Arbeit mit jungen Menschen in psychosozial belasteten Lebenslagen.

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Veröffentlicht

01.11.2026

Ausgabe

Rubrik

Allgemeiner Teil

Zitationsvorschlag

Leitner, S. (2026). Zum Gewaltpotenzial von Diskursen des sonderpädagogischen Förderschwerpunkts Emotionale und soziale Entwicklung. Zeitschrift für Inklusion, 21(1), 77-92. https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/883