Inklusion, Interkulturelle Öffnung, Diversity – Professionstheoretische Überlegungen zu einem kritisch-reflexiven Inklusionsverständnis

Autor/innen

  • Caroline Schmitt

Schlagworte:

Inklusion, Interkulturelle Öffnung, Diversity, Lebenslage, Professionstheorie

Abstract

Der Beitrag geht von einem fruchtbaren Dialog der Ansätze Inklusion, Interkulturelle Öffnung und Diversity aus. Dieser Dialog – so die These – entfaltet Potenzial, um die konzeptionelle Unschärfe des Inklusionsbegriffs zu überwinden. Auf dieser Basis stellt der Beitrag Überlegungen für ein reflexives Inklusionsverständnis vor, das sich konsequent an der individuellen Lebenslage der AdressatInnen orientiert und daher notwendigerweise eine vielfältige Heterogenitätsperspektive zu Grunde legt. Eine Engführung von Inklusion auf die Kategorie „Behinderung“ wird als widersprüchliches Unterfangen sichtbar. Als Dreh- und Angelpunkt von Inklusion wird die (Aus-)Bildung eines vielfaltsorientierten professionellen Habitus erachtet, der in der Praxis als Reflexionsunterstützung dient. Eckpfeiler praktischer inklusiver Arbeit sind Kooperation, Interprofessionalität, Prozesshaftigkeit und eine Institutionengestaltung von der Sonder- zur Regelversorgung im Sinne Interkulturelle Öffnung.

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Veröffentlicht

2016-09-01

Zitationsvorschlag

Schmitt, C. (2016). Inklusion, Interkulturelle Öffnung, Diversity – Professionstheoretische Überlegungen zu einem kritisch-reflexiven Inklusionsverständnis. Zeitschrift für Inklusion, (2). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/365

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