Selbstbestimmtes Wohnen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen – Perspektiven von Beratenden mit und ohne Behinderung

  • Henrike Kopmann Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Schlagworte: Selbstbestimmung, Independent Living, kognitive Beeinträchtigung, Peer-Beratung

Abstract

Die Studie eruiert biographische und professionelle Perspektiven auf das Thema „Selbstbestimmtes Wohnen für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung“. Interviewt wurden sechs Peer-Berater/innen mit einer sogenannten geistigen Behinderung und drei Berater/innen ohne eine entsprechende Beeinträchtigung. Eine qualitative Inhaltsanalyse der Interviews verweist auf zentrale Spannungsfelder von Bevormundung und Selbstbestimmung, Privatsphäre und Gemeinschaft in Bezug auf wohnbezogene Entscheidungsprozesse und Wohnarrangements für Menschen mit Behinderungen. Zudem rekonstruiert die Studie subjektive Vorstellungen zur Berater/innen-Rolle. Die Potenziale und Herausforderungen der Peer- und Tandem-Beratung durch Berater/innen mit und ohne Behinderung werden abschließend diskutiert.

Veröffentlicht
10.09.2020
Zitationsvorschlag
Kopmann, H. (2020). Selbstbestimmtes Wohnen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen – Perspektiven von Beratenden mit und ohne Behinderung. Zeitschrift Für Inklusion, (3). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/540
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