Die Schule als inklusive „Demokratie im Kleinen“? Zum Verhältnis von inklusiver Pädagogik und demokratischer Bildung

Autor/innen

  • Christian Timo Zenke Universität Bielefeld

Schlagworte:

Demokratische Bildung, Demokratiepädagogik, inklusive Didaktik, Dewey

Abstract

Aktuelle schulbezogene Konzepte sowohl der inklusiven Pädagogik wie auch der demokratischen Bildung kreisen letztlich um eine ganz ähnliche Grundidee: um diejenige nämlich, dass die Schule als Teil unserer (demokratisch verfassten) Gesellschaft deren Vielfalt auch vollumfänglich in sich aufnehmen, abbilden und erfahrbar machen solle. Die sich aus dieser Gemeinsamkeit eröffnenden Möglichkeiten und Widersprüche werden im Beitrag daher ausführlicher analysiert und diskutiert. Zu diesem Zweck wird zunächst die speziell mit John Dewey verbundene Idee der Schule als „Gesellschaft im Kleinen“ eingehender thematisiert und bezüglich ihrer Rezeption speziell im Bereich der Inklusionsforschung diskutiert, bevor im Anschluss die Idee der „Freien Demokratischen Schule“ als Ort der Inklusion fokussiert wird. Ist dies geschehen, werden mögliche Stolpersteine und Hindernisse auf dem Weg hin zu einer „Marriage of Inclusive and Democratic Education“ (Boban et al., 2012) thematisiert sowie abschließend Chancen einer stärkeren Verknüpfung von inklusiver und demokratischer Pädagogik diskutiert.

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Veröffentlicht

2022-08-28

Zitationsvorschlag

Zenke, C. T. (2022). Die Schule als inklusive „Demokratie im Kleinen“? Zum Verhältnis von inklusiver Pädagogik und demokratischer Bildung. Zeitschrift für Inklusion, (3). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/674

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