Inklusion und Exklusion im sozialen Raum

  • Anke Langner Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt "Inklusive Bildung" an der TU Dresden
  • Karin Mannewitz

Abstract

Der Beitrag bestimmt mithilfe von zwei Bezugstheorien von Bourdieu und Foucault, Raum als das Ergebnis von sozialen Aushandlungsprozessen, die vor allem durch Machtverhältnisse gekennzeichnet sind. Damit schließt sich der Beitrag des Konzeptes von Raum als Relation an und folgt nicht dem Konzept des Raums als Container. Der soziale Raum wird als soziales Konstrukt, welches durch Wissensordnungen und  die Interaktionen von Menschen - Prozesse der Inklusion und Exklusion -  geprägt ist, skizziert. Vor diesem Hintergrund erscheint es u.E. notwendig stärker die subjektive Perspektive auf den Raum und auf die Machtverhältnisse bei der Herstellung von Raum zu fokussieren. In einem ersten Schritt wird der Raumbegriff näher bestimmt.

Veröffentlicht
20.11.2003
Zitationsvorschlag
Langner, A., & Mannewitz, K. (2003, November 20). Inklusion und Exklusion im sozialen Raum. Zeitschrift Für Inklusion, 1(4). Abgerufen von https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/438
Rubrik
Artikel Ausgabe 04-2017 Raum